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Julia Jordan

Julia Jordan

Abteilungsleiterin Kommunikation und Marketing
julia.jordan@dzhyp.de

DZ HYP begeht 100-jähriges Jubiläum

11.05.2021

  • Gründung der Bank schließt Lücke im genossenschaftlichen Kreditwesen
  • Bedeutender Partner der Volksbanken und Raiffeisenbanken
  • Heute ist die DZ HYP eine führende Immobilienbank in Deutschland

Mit einem Festakt im Kleinen Saal der Elbphilharmonie feierte die DZ HYP am 11. Mai 2021 ihr 100-jähriges Jubiläum. Daran nahmen Kunden, Geschäftspartner, langjährige Wegbegleiter und die Belegschaft der Bank virtuell teil. Zu den Rednern zählte neben dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der DZ HYP, Uwe Fröhlich, und dem Vorsitzenden des Vorstands, Dr. Georg Reutter, auch der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher. Die Festrede hielt Olaf Scholz, Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler, der live zugeschaltet war.

Die DZ HYP wurde am 11. Mai 1921 als Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank von der Preußenkasse, dem Vorläuferinstitut der heutigen DZ BANK, in Berlin gegründet. Ziel war es, eine Lücke im genossenschaftlichen Kreditwesen zu schließen. 1949 nahm sie ihre Geschäftstätigkeit in Hamburg auf. Schwerpunkt war zunächst der landwirtschaftliche Realkredit, später der staatlich geförderte Wohnungsbau und das Kommunalkreditgeschäft. Mit zunehmendem Wohlstand der Deutschen gewann die private Baufinanzierung spürbar an Bedeutung. 2001 übernahm die DZ HYP das Investoren-Immobilienkreditgeschäft der DZ BANK. 2008 richtete sich die Bank als gewerblicher Immobilienfinanzierer neu aus. Nach der Fusion mit der WL BANK im Jahr 2018 ist die DZ HYP in den Geschäftsfeldern Firmenkunden, Privatkunden und Öffentliche Kunden erfolgreich tätig.

Neustart in Hamburg

Gründungszweck der Bank war es, die auf den kurzfristigen Personalkredit spezialisierten Genossenschaften mit dem langfristigen Realkredit zu versorgen. Davon profitierte insbesondere die deutsche Landwirtschaft, die nach dem ersten Weltkrieg einen hohen Investitionsbedarf hatte. Die Geschäftstätigkeit war jedoch durch Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise stark beeinträchtigt. Der Zweite Weltkrieg führte zum wirtschaftlichen Stillstand. Im Oktober 1949 wurde die DZ HYP von der Hamburger Bankenaufsicht als verlagertes Institut mit zusätzlichem Sitz in Hamburg anerkannt und sie erhält die Genehmigung zur Wiederaufnahme der Bankgeschäfte im Währungsgebiet. In den 1950er Jahren war die DZ HYP zunächst im staatlich geförderten Wohnungsbau tätig. Steigende Einkommen und der wachsende Wunsch nach eigenen Immobilien gaben der privaten Baufinanzierung in den 1960er Jahren merklichen Auftrieb.

Erfolgreich in der privaten Baufinanzierung

Das Geschäftsfeld wurde in den Folgejahren gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgebaut. Produkt- und Prozessinnovationen sowie die frühe Digitalisierung stellten die hohe Leistungsfähigkeit der DZ HYP unter Beweis. Im Jahr 1990 richtete die Bank eine eigene Gewerbekreditabteilung ein, um die Genossenschaftsbanken mit einem umfassenden Angebot kompetent beraten zu können. Die Wiedervereinigung führte dazu, dass sich die Bank über Sonderkreditprogramme in Ostdeutschland engagierte.

Neuausrichtung als gewerbliche Immobilienbank

Nach der Jahrtausendwende intensivierte sich der Wettbewerb um die private Baufinanzierung, auch durch die zunehmende Anzahl von Online-Anbietern. Nachdem die Bank bereits 2001 das Investoren-Immobilienkreditgeschäft der DZ BANK übernommen hatte, richtete sie sich Anfang 2008 als gewerbliche Immobilienbank innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe neu aus. Die DZ HYP entwickelte Produkt- und Dienstleistungsangebote, die die Marktposition der Volksbanken und Raiffeisenbanken stärken.

Erfolgreich in drei Geschäftsfeldern

Im Jahr 2018 erfolgte der Zusammenschluss mit der WL BANK. Die DZ HYP ist heute im Firmenkunden- und Privatkundengeschäft sowie dem Geschäft mit Öffentlichen Kunden deutschlandweit erfolgreich aktiv und zählt zu den führenden Immobilienbanken in Deutschland. Sie ist zudem mehrfach prämierter Arbeitgeber für ihre rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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