Neue DZ HYP Studie: Norddeutsche Immobilienmärkte entwickeln sich differenziert
09.06.2026
- Handelsmieten stabilisieren sich auf moderatem Niveau
- Premiumbüros bleiben gefragt
- Wohnimmobilienmarkt bleibt Stabilitätsanker
Die Immobilienmärkte in Norddeutschland stabilisieren sich 2026, entwickeln sich jedoch zunehmend unterschiedlich. Während attraktive Innenstadtlagen und moderne Immobilien ihre Position behaupten, steigt der Anpassungsdruck auf ältere Bestände und schwächere Lagen – insbesondere außerhalb Hamburgs. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie „Immobilienmarkt Norddeutschland 2026“ der DZ HYP. Darin werden die Entwicklungen der Segmente Einzelhandel, Büro und Wohnen in Braunschweig, Bremen, Hamburg, Hannover, Kiel, Lübeck, Oldenburg und Osnabrück untersucht.
„Eine Vielzahl struktureller Treiber prägt derzeit die norddeutschen Immobilienmärkte. Impulse entstehen insbesondere durch Tourismus, Energiewirtschaft und zunehmend auch durch den Verteidigungssektor. Gleichzeitig verändert sich der Markt grundlegend. Unabhängig vom Standort bleibt entscheidend, wie flexibel sich Immobilien an neue Nutzungs- und Marktanforderungen anpassen lassen“, fasst Thomas Näser, Leiter des Immobilienzentrums Hamburg der DZ HYP, die aktuelle Situation zusammen.
