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Wir bei der DZ HYP - Arbeiten in der Personalabteilung - Transkript

Intro Stimme

Herzlich Willkommen zu unserem Podcast. DZ HYP Hörbar. Erhalte interessante Einblicke in die Arbeitswelt der DZ HYP. Eine Immobilien Bank der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken und Raiffeisenbanken. Wir sprechen mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Abteilungen über ihre ganz persönlichen Stories, wie sie zur DZ HYP gekommen sind und wie es eigentlich ist, in einer führenden Immobilien- und Pfandbrief- Bank Deutschlands zu arbeiten. Aber hört selber.

Moderator

Hallo Katharina Tina, Hallo Andre, also ich bin erst mal erfreut, dass ich heute mal wieder hier sein darf und ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt auf direkte Einblicke, die ich in den HR-Bereich der DZ HYP bekommen kann. Und das ist bestimmt, gehe ich mal davon aus, sehr interessant für potenzielle Bewerber und vielleicht auch für Mitarbeiter. Wir sitzen jetzt hier im obersten Stock in Hamburg in der Zentrale der DZ HYP und ich würde gerne mal von euch wissen, was habt ihr eigentlich für Überschneidungspunkte, weil ihr ja beide im HR seid? Arbeitet ihr intensiv immer zusammen oder habt ihr unterschiedliche Bereiche?

André Jahn

Also Katharina und ich, wir arbeiten beide in der Personalabteilung hier in der der DZ HYP. Wir arbeiten tatsächlich relativ eng zusammen, dadurch, dass wir nur ein kleines Team sind von, weiß nicht, zwölf Personalern oder so, ist der Austausch tatsächlich sehr, sehr eng. Klar hat jeder so seinen eigenen Bereich, aber dadurch, dass wir so klein sind, auch in der Personalabteilung, haben wir relativ viele Überschneidungen und sind ohnehin auch relativ generalistisch unterwegs. Das ist einfach ein Merkmal auch unserer Unternehmensgröße, unserer Größe der Personalabteilung und ja dann themenbezogen sind wir hier zu vielen, vielen Themen, engem Austausch und ja, auch wenn man sich jetzt momentan nicht sieht, nahezu täglich dann im Gespräch.

Moderator

Katharina willst du vielleicht dann gleich weitermachen und dich einfach mal kurz vorstellen?

Katharina Lindenbaum

Ja, sehr gerne. Also mein Name ist Katharina Lindenbaum. Ich bin seit 2014 in der Personalabteilung der DZ HYP tätig, bin hier gestartet als Trainee direkt nach der Uni, bin nach dem Trainingsprogramm dann Personal Referentin geworden, ein paar Jahre als Referentin tätig gewesen und vor gut anderthalb Jahren habe ich die Abteilungsleitungsposition hier in der Bank übernommen und bin für das Personal-Management, wie es sich hier nennt, zuständig. Das heißt für alle Personal-Referentinnen und -Referenten, die hier unsere Fachbereiche betreuen. Und da wir ein relativ kleines Team sind, hat jeder von uns und inklusive meiner Person natürlich auch noch ein paar Spezialthemen. Das heißt, ich betreue unsere IT, beschäftige mich viel mit Digitalisierung, auch unsere eigenen HR-Prozesse und mein Herz schlägt für das Thema Frauenförderung. Wie kriegen wir eigentlich mehr Frauen in Führungspositionen oder in verantwortungsvolle Position hier in der Bank?

Moderator

Hm, Andre, vielleicht machst du direkt weiter.

André Jahn

Ja, total gerne. Und ich finde Katharina, da bist du ja ein sensationelles Beispiel. Ich finde das ganz toll und da spreche ich als ein Personalentwickler. Also ich finde diese Story total schön, dass mal am Rande. Mein Name ist André Jahn und ich bin schon einen Tick länger hier - seit 2009. War vorher in ganz anderen Bereichen unterwegs, auch im Personalmanagement, allerdings nicht in Banken, sondern woanders. Ich begleite hier seit 2009 unsere Bereiche im gewerblichen Immobilien-Kreditgeschäft und bringe ich mich bei uns im Team federführend ein für die Entwicklungsteam. Das sind Personalentwicklung, Themen auf Person-Ebene, auf Team-Ebene oder auch eben Gesamtbank-Themen. Wir haben jetzt jüngst zum Beispiel eine Mitarbeiterbefragung gemacht, unseren sogenannten Puls-Check. Das lag in meiner Verantwortung zu steuern, das ganze Thema zu designen und am Ende jetzt auch zu schauen, wie geht man mit den Ergebnissen um. Die sind jetzt frisch gekommen und gerade da, wie kommuniziert man da und wie geht man vor, dass man da möglichst schlaue Sachen ableiten kann, die wir gut nutzen können? Darüber hinaus habe ich noch das Thema Employer Branding. Da beschäftige ich mich mit so Fragen: Was sind so die authentischen Stärken in der DZ HYP? Was ist relevant in unseren Zielgruppen? Und womit können wir uns möglicherweise vom Wettbewerb differenzieren?

Moderator

Was sind denn so die Herausforderungen, vor dem das gesamte Team der DZ HYP steht? Katharina vielleicht kannst du ja mal ein, zwei Punkte anführen.

Katharina Lindenbaum

Ja, sehr gerne. Ich würde sagen, dass wir jetzt momentan gerade ganz tief in einer großen Einstellungs-Offensive stecken. Also wir haben uns die Frage gestellt, wie muss sich eigentlich die Bank aufstellen, um auch in den nächsten 50 Jahren noch erfolgreich zu sein? Und da merken wir, dass wir zunehmend auch andere Kompetenzprofile brauchen. Wir merken, dass die Bankenregulierung zunimmt und deswegen hat sich die Bank entschlossen, 45 neue Stellen zu schaffen, um die regulatorische Compliance herzustellen, um sich auch im Thema Data Management zum Beispiel sattelfest aufzustellen. Und ja, das ist tatsächlich momentan unsere große Einstellungs-Offensive, zu gucken, wen brauchen wir um, auch ein großes Stichwort „Digitalisierung“, um da die richtigen Leute an Bord zu haben. Denn es ist ja wirklich so, also eine Bank arbeitet ja nicht mit irgendwelchen Produkten, die man anfassen kann. Kredite kann man nicht anfassen und Kredite bestehen aus Nullen und Einsen. Und dementsprechend nimmt das Thema Digitalisierung, IT-Affinität, IT-Management, Data-Management immer mehr oder gewinnt immer mehr an Bedeutung. Und es ist spannend zu sehen, die ganzen vielen neuen Gesichter hier zu sehen. Es werden auch noch viele neue Kolleginnen und Kollegen ongeboarded und ja, da kommt ein bisschen neuer Wind neuer Ideen von außen rein. Und das ist total spannend und wird uns bestimmt helfen, auch die weiteren Herausforderungen, die wir so haben, gut zu managen.

Moderator

André wie sieht es denn bei dir aus? Welche Herausforderungen hast du denn?

André Jahn

Ich habe eine große Herausforderung, mit der wir nicht alleine sind in der DZ HYP. Das ist ein gesellschaftliches Thema, was sich in vielen Unternehmen auch wiederfindet. Bei uns auch. Dieses Thema ist Demografie-Management und zwar dazu vielleicht konkret. Die Bank hat sich 2019 ein Konzept gegeben, wie sie mit dem Thema Demografie umgehen möchte. Das steht auf vier Säulen und zwei von diesen Säulen sind Personalgewinnung und Personalbindung. Und auf diesen Feldern wollen wir jetzt auch auf stark angreifen. Heißt für Personalgewinnung, das ergibt sich daraus, dass wir sehr genau wissen, mit welcher planbaren Fluktuation altersbedingt wir zu rechnen haben. Und diese Stellen müssen dann nachbesetzt werden. Das kann passieren über intelligente Ausbildungskonzepte. Das kann aber auch einfach über normales Recruiting am Markt passieren. Gut und zum Thema Bindung klar, jedes Talent, was ich in der Bank halten kann, das verschärft mir diese Situation nicht. Das ist positiv. Und da rühren wir kräftig den Klebstoff gerade dafür an, dass die Leute lange bei uns bleiben. Vielleicht zum Thema Branding noch: Ich hatte das eingangs erwähnt: Bei der Vorstellung des Brandings unterstützt idealerweise eine starke Employer Brand. Ist sicherlich zuträglich für das Gewinnen von Personal, aber auch für das Halten von Personal und unsere Vision fürs Branding 2022 lautet Wir sind jünger, digitaler und leistungsfähiger denn je. Die Ziele, die wir abgeleitet haben, sind jüngere Leute einstellen, mehr Frauen einstellen, ich sagte eben den Klebstoff anrühren, die Bindung stärken und vor allen Dingen, das hat Katharina gesagt, auch attraktiv sein für Menschen, die eben mit den neuen Kompetenzen in Anführungszeichen ausgestattet sind. Also auch für diese Leute wollen wir attraktiv sein und wollen ein toller Arbeitgeber sein. Und ich finde, das wird ganz, ganz spannend, was da so auf uns zukommt in den nächsten Jahren und was wir da zusammen bewegen können.

Moderator

Vor allen Dingen im Hinblick auf eine ja immer schneller drehende Wirtschaft, wachsende Konkurrenz, man hört ja auch auf den Kampf der um die besten Talente und jetzt stellt sich mir die Frage wie will eigentlich die DZ HYP künftig ihren Spitzenplatz verteidigen?

Katharina Lindenbaum

Ja, also es ist wirklich erfolgskritisch, dass wir die Leistungsfähigkeit der Mannschaft hochhalten, unsere Talente binden und auch wirklich richtig gute Leute reinholen. Und na ja, was braucht es, damit das gelingen kann? Also es muss ja eigentlich, es muss für jeden guten Grund geben, morgens aufzustehen und hochmotiviert zur DZ HYP zu gehen und wir haben jetzt, Andre erwähnte es in dem Puls Check mal das Ohr auf die Schienen gelegt und versucht hinzugucken. Was sind denn wirklich unsere Top Stärken? Und wir sind jetzt durch diese Befragung wirklich in der komfortablen Situation, hier nicht behaupten zu müssen, sondern wir haben durch diese Befragung wirklich Proof Points und von den Kolleginnen und Kollegen, die jetzt an Bord sind, bestätigt bekommen, dass so die top Stärken, wenn man es ganz plakativ sagt oder sagen möchte, sind meine Kolleginnen und Kollegen, mein Chef und meine interessanten Aufgaben. Also diese drei Punkte sind die top Stärken, auf denen wir bauen können und das hilft uns, den Spitzenplatz zu verteidigen. Katharina Lindenbaum Und da sind verdammt gute Gründe, finde ich erst aufzustehen. Ganz wichtig in dem Zusammenhang, vielleicht darf ich das anführen, noch ist, dass wir auch Sorge dafür tragen müssen, dass das morgen auch noch so ist. Also wir haben in dem Puls Check gelernt, dass viele sich wieder entscheiden würden für die DZ HYP, als ihren Arbeitgeber. Viele würden uns weiterempfehlen. Das ist großartig. Gleichzeitig sind diese Dinge sehr volatil und auch die Werte innerhalb der Mannschaft sind durchaus unterschiedlich. Das heißt, da gibt es Bereiche, die haben andere Werte als andere Bereiche. Worauf ich hinaus will, ist wir müssen hier immer dranbleiben. Das ist ein dauerhaftes Thema und wir müssen konsequent an diesen Dingen arbeiten. Aus der Praxis heraus kann ich sagen wir, wir machen gute Erfahrungen damit, dass Topleute auch andere Topleute empfehlen. Das heißt, wir rekrutieren tatsächlich über Empfehlungen. Und was ich auch total schön finde, ist, wir haben das oft, dass Leute wieder zu uns zurückkommen. Also gerade so die Jüngeren, die bei uns angefangen haben, sich toll entwickeln, dann irgendwann mal zum Wettbewerb wechseln, was ich übrigens auch gut finde, aber ich glaube, das ist für die persönliche Entwicklung auch mal ganz schön was anderes zu sehen, wenn die dann nach Jahren wieder zurückkommen. Ich finde, ein schönes Feedback für uns als Arbeitgeber gibt es an der Stelle gar nicht. Das erleben wir auch öfter mal und das ist was ganz Tolles.

Moderator

Mich würde natürlich jetzt auch mal interessieren was für Typen sucht ihr eigentlich? Wer passt eigentlich gut zu euch und passt in so ein Team?

André Jahn

Ein Stichwort hast du gerade schon genannt. Das Thema sympathisch. Das sind auch Dinge, die ich auf jeden Fall für unsere Kolleginnen und Kollegen beanspruchen würde. Im Kern ist es so, dass wir auf jeden Fall, also wir brauchen professionelle Leute. Wir sind hier in einem sehr anspruchsvollen, professionellen Geschäftsfeld unterwegs. Von daher ist das immer das, was über allem steht, aber bei einer sehr auf dem Teppich gebliebenen Art und Weise. Also wir haben jetzt nicht die, die High Flyer, die durch die Decke gehen und höher, schneller, weiter, sondern wir haben die Profis, die auf dem Teppich geblieben sind, dabei ja offen sind, sympathisch, authentisch und ich glaube, vieles davon, wie wir hier so ticken oder wie wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ticken, lässt sich auch auf die die genossenschaftlichen Werte oder die genossenschaftliche Identität dieser Bank zurückführen. Sie sind Mitglied in der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Da prägen uns die Themen Verlässlichkeit, Partnerschaftlichkeit, denn hinter der genossenschaftlichen Idee steckt eigentlich die Idee "Was Einzelne nicht schaffen können, schaffen wir zusammen." Und das auch schon seit mehreren 100 Jahren. Und von daher sind es so, die die Profis, die auf dem Teppich geblieben sind, authentisch und sympathisch sind. Ja, aber wir brauchen einfach nicht diese Ego Typen mit Ellenbogenmentalität. Das ist nicht das, was zu uns passt. Katharina Lindenbaum Es entwickelt sich halt einfach extrem viel. Also das muss man sagen. Und über das, was Katharina eben gesagt hat, hinaus ist es halt auch aus unserer Sicht extremst wichtig, dass das die Leute, die zu uns kommen, mit einer Idee kommen, dass sie darüber hinausdenken und dass sie Lust darauf haben, sich auch für die Bank einzubringen, Bereichs übergreifend zu denken und das, was hier neu entsteht, eben auch mitzugestalten. Das das ist uns total wichtig. Und dann gibt es eine Sache, die hängt auch mit dem, was Katharina sagt, ein stückweit zusammen. Ich glaube, ganz wichtig ist auch so der Mindset, bei der DZ HYP geht es gar nicht so sehr darum, auf die Schnelle irgendein Spiel zu gewinnen, sondern wir. Wir wollen die Meisterschaft gewinnen und wir wollen nachhaltig Erfolg haben. Das ist ein weiter Weg und den musst du auch bereit sein, im Team zu gehen. Das ist viel Training und da braucht man einen langen Atem für.

Moderator

Ihr beiden führt ja als Personaler auch oft Vorstellungsgespräche. Und mich würde auch mal interessieren, wie wird eigentlich die Bank, die der Typ auch von außen gesehen und mit welchen Ansprüchen bewerben sich eigentlich die Leute bei euch? Vielleicht kann einer von euch ja mal ein bisschen was dazu erzählen.

Katharina Lindenbaum

Ja, gerne. Also ich glaube, was die Leute mit uns in Verbindung bringen zu Recht, ist, dass wenn sie zu uns kommen, sie hier nicht untergehen in der Masse. Also bei uns ist niemand eine Nummer. Man kriegt relativ schnell eine relativ hohe Verantwortung und es kommt halt am Ende auch ganz konkret auf dich an und jeder wird hier sichtbar. Das heißt, auch hier ist viel Raum, guter Raum für Entwicklung und fürs Mitgestalten möglich. Das ist eine Sache. Ein anderer, noch ganz wichtiger Punkt - ich sprach eben diesen langen Atem an, den es braucht, um Meisterschaften zu gewinnen. Diesen langen Atem, den hat im Grunde derjenige, der seine Kräfte intelligent einsetzt und steuert. Worauf ich hinaus will, ist so die Idee, des ressourcenschonenden Umgangs mit unseren Leuten. Es geht bei uns ja um nachhaltiges Wirtschaften. Es geht um langfristigen Erfolg, nicht alles um jeden Preis. Und das hat Auswirkungen auf das, wie wir hier in der DZ HYP zusammenarbeiten. Ich will damit sagen, wenn du in der DZ HYP Erfolg haben willst, dann musst du dich voll einbringen. Du musst sehr gute Leistungen abrufen. Du musst aber nicht deine Seele verkaufen.

André Jahn

Ja, also auch das, glaube ich, hängt dann wieder total mit unserer Identität, mit unseren Werten zusammen. Wie Katharina schon gesagt hat, genau der schonende Umgang mit Ressourcen. Das Thema Nachhaltigkeit steht auch für die gesamte genossenschaftliche FinanzGruppe, würde ich sagen. Und was daraus folgt ist, dass wir hier glaube ich, jeder Einzelne auch in Summe eine total gute Work Life Balance oder auch total gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wie auch immer man Familie dann in dem Fall definieren möchte, aber hinbekommt. Also wir verheizen hier unsere Leute nicht, haben dabei aber trotzdem immer noch einem hohen Anspruch. Es ist jetzt auch nicht so, dass man sich hier bei uns jetzt plötzlich in die Hängematte legt oder so, der Anspruch ist hoch, aber hier wird niemand verheizt. Das heißt nicht, wir haben jetzt hier auch häufig Nine-to-five, wir sind hier keine Behörde, definitiv nicht. Aber wir arbeiten hier nicht bis spät in den Abend hinein oder müssen am Wochenende noch was vorbereiten. Also da kommen in Summe nicht 50 bis 60 Wochenstunden zusammen, sondern das hat alles so seinen sehr, sehr vertretbaren Rahmen. Bei allem Anspruch und was glaube ich auch noch dazu beiträgt, dass wir auch sehr attraktiv wahrgenommen sind, ist auch das ganze Thema Flexibilität. Wenn wir hier von Work Life Balance sprechen, von Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dann ist es Interessentinnen und Interessenten total wichtig, möglichst viel