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DZ HYP untersucht in neuer Studie „Immobilienmarkt Deutschland 2026“ die Entwicklung der Topstandorte

04.03.2026

  • Einzelhandel stabilisiert sich mit konstanten Spitzenmieten in Toplagen
  • Anforderungen an Büroflächen verschieben sich weiter
  • Gute Vermietungsperspektiven am Wohnimmobilienmarkt
     

Die DZ HYP hat heute ihre aktuelle Studie „Immobilienmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Diese analysiert die Entwicklung der gewerblichen Immobilienmärkte für die Assetklassen Büro, Handel und Wohnen an den sieben deutschen Topstandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Ergänzend ordnet die Studie die grundlegenden Perspektiven in Zeiten eines umfassenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandels ein.

Im Ergebnis zeigt sich ein Immobilienmarkt, der sich drei Jahre nach dem kräftigen Zinsanstieg stabilisiert hat, jedoch in einem grundlegend veränderten Umfeld agiert. Die Bewertungen konnten sich leicht erholen, insbesondere bei Mehrfamilienhäusern. Gleichzeitig hat sich die Investmentaktivität bislang nicht nachhaltig belebt. Gründe dafür liegen in der schwachen Konjunktur, attraktiveren Kapitalmarktrenditen, einem strukturell bedingten rückläufigen Flächenbedarf sowie der notwendigen, aber kostenintensiven Dekarbonisierung von Bestandsobjekten. Die Studie zeigt zudem weiter zunehmende Unterschiede zwischen und innerhalb der einzelnen Assetklassen. Wohnimmobilien sind an den Topstandorten weiterhin von einem klaren Nachfrageüberhang geprägt und bieten die robustesten Perspektiven. Bei Büro- und Handelsimmobilien zeigt sich eine stärkere Differenzierung nach Lage und Objektqualität.

„Der Immobilienmarkt hat es mit einem strukturell veränderten Umfeld zu tun. Künftig entscheidet noch stärker die Vermietungsperspektive über die Wertentwicklung. Damit rücken Lage, Nachhaltigkeit und aktives Management in den Mittelpunkt. Während Wohnimmobilien weiterhin gute Perspektiven bieten, entstehen bei Büro und Handel vor allem dort Chancen, wo Bestände konsequent an die veränderten Nutzeranforderungen angepasst werden“, fasst Sabine Barthauer, Vorsitzende des Vorstands der DZ HYP, die Ergebnisse der Studie zusammen.

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Ausschnitt Titelbild Marktbericht Deutschland 2026
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